waisenhaus
St. Charles Borromeo
Baubeginn: 2004
Bauende: 2005
Der Bau des Waisenhauses begann im Spätsommer 2004. Die Idee entstand durch eine Brieffreundschaft zwischen der Vereinsgründerin Ursula Eink und dem katholischen Pfarrer Charles Osire aus Kumi. Pfarrer Charles, der selbst selbst als Waisenkind aufwuchs, kümmerte sich bereits vor dem Bau des Waisenhauses in seiner Gemeinde und in seinem Heimatdorf (Kumi) um über 200 kleine und größere Waisenkinder. Er wollte ein Zuhause - ein Waisenhaus - für die Kinder bauen, um eine gute Betreuung, Erziehung und (Schul-)Ausbildung der Kinder zu gewährleisten.
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Im September 2004 war das Erdgeschoss fertig und am 4. Juni 2005 fand die Einweihung des Waisenhauses St. Charles Borromeo statt. Das Waisenhaus bot bei Fertigstellung Platz für 50 Kinder; durch eine Erweiterung des Waisenhauses, die in den Jahren danach entstand, finden heute bis zu 100 Kinder Platz. Darüber hinaus verbringen weitere Kinder, die meist weiterführende Schulen besuchen und hierfür im Internat untergebracht sind, ihre Ferien am Waisenhaus.
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Auch nach Beendigung der Schule und der Ausbildung bleibt das Waisenhaus ein Zuhause und ein Bezugspunkt für die jungen Erwachsenen, auch wenn sie bereits eigene Wege gehen.
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In den vergangenen Jahren wurden rund um das Waisenhaus und das Sanitärgebäude diverse kleinere Anbauten - wie eine Küche, ein Hühnerstall, ein Speisesaal (der zeitgleich auch als Versammlungshalle dient) sowie ein Wasser- und ein Solarbrunnen - ergänzt.





